| Archiv: Mittwoch, 25. Januar |
 | DEAR READER (ZA)



|
support OH! PEARS (USA)
präsentiert von BRUCHTEIL
Als Dear Reader 2009 ihr Debüt "Replace Why With Funny" veröffentlichten, überschlug sich die Presse mit Lob für den Folk-Pop des Duos Cherilyn MacNeil und Daryll Torr. Nach dem Höhenflug kam der Umbruch. Cherilyn MacNeil zog aus der kulturellen Isolation Südafrikas nach Berlin - ohne Torr. In der Heimat ihres Labels City Slang arbeitete sie fortan als Solokünstlerin mit Produzent Brent Knopf (Menomena) und einer Handvoll Gastmusiker am zweiten Album "Idealistic Animals", welches im September 2011 veröffentlicht wurde.
Mit der geografischen Verlagerung änderte sich auch die thematische Grundlage ihrer Texte. Vom grossen, gesellschaftlichen Rahmen in den kleinen, intimen Kreis. Geschichten geprägt vom natürlichen Selbstzweifel und der eigenen Zerbrechlichkeit; eingebettet in verspielte, orchestrale Klangkaskaden. Ein eleganter Kompromiss zwischen lieblicher, luftiger Musik und tiefgründigen Texten, der sie in den erlesenen Kreis des Art-Pop, irgendwo zwischen Sophie Hunger, Regina Spektor oder Tori Amos katapultiert.
http://dearreadermusic.com
www.myspace.com/dearreadermusic
Oh! Pears ist die musikalische Kopfgeburt des Corey Duncan. Corey stammt aus Philadelphia/USA, seine künstlerischen Wurzeln sind vielschichtig. Sie verwachsen sich sowohl im Indie-Pop à la Beirut, Built to Spill oder Grizzly Bear, leugnen aber auch den Ravel oder Tschaikowsky keineswegs! Seine Stimme jedoch ist einzigartig - warm und jaulend, weich und herzzerreissend.
„Fill Your Lungs“, das neueste Meisterstück seines Alter Ego Oh! Pears, strotzt nur so von musikalischen Ideen, orchestralen Feinheiten und Drei-Minuten-Popjuwelen. Ebenso wie auf dem Vorgänger „Pattern Is Movement“ schaffen es Oh! Pears auf dem aktuellen Album mühelos an klassische, amerikanische Songwriter wie Van Dyke Parks zu erinnern. Gleichzeitig aber kriegt es die Band ohne Probleme hin, Indierock, wie man ihn von Blonde Redhead oder Deerhof bisher kannte, melodiös zu erweitern. Grossartig!
Oh! Pears basteln an ihren Songstrukturen wie einst Velvet Underground oder neuerdings Sufjan Stevens und Conor Oberst. Corey Duncan beweist ein Gespür für Melodie und Song - nie zu viel, nie zu wenig. Nie Oberfläche, aber auch nicht zu viel Kunstwerk. Eine Schatztruhe voll Indiepop.
www.myspace.com/ohpearsmusic
|
| | | die nächsten Veranstaltungen | | |  | Donnerstag, 24. Mai, 20:30
 HALLENBEIZ
Die Grabenhalle lädt zu PingPong und Sounds vom Plattenteller mit

|
| | | | | |
|
|