Tanz-Performance präsentiert von der Compagnie "trop cher to share"
Eine Spurensicherung der Begegnung von kinetischer und elektrischer Energie
Die Cie trop cher to share bringt Licht und Lärm in den Dunkelbereich zwischen magischen Phänomenen elektrischer Energie und den direkt angrenzenden Abgründen akuter Lebensgefahr.
Mit einem Augenzwinkern präsentieren die für den Ernstfall uniformierten Tänzerinnen ein Notfallszenario zur Aufführung eines Tanzstückes in düsteren Zeiten angesichts drohender Energieversorgungsengpässen.
So produzieren Tänzerinnen und Zuschauer gemeinsam den gesamten benötigten Strom für die Beleuchtung und Beschallung des Stücks selbst, mit Hilfe von „Elektra“, einem eigens dafür konzipierten Stromgenerator. „Elektra“ produziert auf archaische Weise und garantiert nachhaltig Strom: durch körperlichen Einsatz.
Noémie Wyss und Nina Willimann untersuchen in ihrer Choreographie nicht nur die Beziehungen von physikalischen Energieformen, sondern auch die menschlichen Spannungsfelder zwischen zwei Individuen und die Energie, die bei deren Reibung aneinander freigesetzt wird.