EMILY WELLS (USA) und support

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präsentiert von BRUCHTEIL  –  Emily Wells kehrt mit ihrer neuen Platte in die Grabenhalle zurück! Sie hat mit ihrem insgesamt zwölften Album ein extrem vielschichtiges Kunstwerk erschaffen, halb orchestral, halb minimalistisch.

 

Zu elektronischen Elementen gesellen sich Flöten- und Geigen-Loops, die Sounds wabern und vermengen sich zu einem homogenen Klanggemisch. Und über allem liegt Wells Stimme, die selbst zum Instrument wird, wenn sie die Töne unsäglich lang zieht, Oktaven in einem Atemzug umfasst. Worte werden hier zu Bildern, ihre poetischen Textzeilen sollen Gefühl vermitteln, keine Fakten.

Dieses Mal entschied sie sich auf “Regards To The End” dafür, mit einer Reihe von Hommagen an und Porträts von Künstlern, die in der ersten Phase der AIDS-Pandemie in den 80er Jahren aktiv waren, die Themen Vergänglichkeit, Existenzkrisen (neben AIDS selbstredend auch die Klimakrise und die Pandemie), Empowerment, Soziale Gerechtigkeit, Geschlechtliche Identität und Geschichte zu einem kulturellen, sozialen und politischen sowie künstlerischen Statement zu verquirlen. Kein Wunder also, dass ihre „Empfehlungen an das Ende“ auch aus diesem Grund nicht zu einer fröhlichen Party-Scheibe werden konnte, sondern zu einem bemerkenswerten, facettenreichen Artpop-Gesamtkunstwerk mit politischem Hintergrund.


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