RAMS (CH) / THE ROMAN GAMES (CH)

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präsentiert von BRUCHTEIL  –  Im Rahmen der Buchpublikation “Güllens grünes Gemüse”.

 

Grabenhalle, OpenAir, KinoK, Poetry Slam, Talhof, Kugl, Tankstell, Palace, Skatepark, Rümpeltum, Saiten, Flon, Jungkult-Festival – ohne sie ist die Stadt St.Gallen undenkbar. Zu verdanken ist dies einer lebendigen Jugendkultur, die sich seit den 1960er-Jahren weiterentwickelt hat – früher gegen den Widerstand der Behörden, später vermehrt mit ihrer Billigung. Das Anfang Dezember erscheinende Buch «Güllens grünes Gemüse» beleuchtet schlaglichtartig Aufbruch, Kampf, Dialog, Befreiung und Vernetzung der St.Galler Jugendbewegungen und wie sich Jugendkulturen und städtische Jugendarbeit wechselseitig beeinflusst haben.

RAMS
Das Urgestein des Schweizer Punk Rock schlechthin. Schon 1977 (offizielles Geburtsjahr des Punk) war Rams bei der Zürcher Band Nasal Boys aktiv. Später als Frontmann und Sänger mit The Bucks international und natürlich landesweit unterwegs, gelegentlich auch als Support z.B. für Blondie, The Clash, Buzzcocks und unzählige mehr. Unter dem Bandnamen RAMS lässt es die heutige Besetzung mit Pidi Leuenberger (Drums) und Boris Müller (Guitar) weiterhin krachen. Dazu lässt, die in den tiefen Tonlagen angesiedelte Stimme von Rams, die Band unverwechselbar nach RAMS klingen und so soll es sein! Rock or Punk – Anything goes! Das Live-Pogramm bietet neben Songs aus dem letzten Album “Beaten Up Dogs Don’t Dance”, älteres, neu Geschriebenes und selbstverständlich auch ein paar Bucks Klassiker. Rau, und im besten Sinne angepisst lässig, wurde mal irgendwo geschrieben – kann man so stehen lassen.

THE ROMAN GAMES
The Roman Games entstanden 1992 aus der Asche verschiedener Ostschweizer Punk oder New Wave Bands (Up!Arts, Perfumed Garden, Die Letzte Übung, Lifeguards, Jeanne D’Arc). Sie entwickelten aus dem Doppelspiel von Roman Elsener (Gesang/Gitarre) und Peter Niedermaier (Orgel/Gesang) ihren eigenen Sound, der Inspiration in den 60ern und der britischen Welle der späten 70er Jahre (Stranglers, Clash, Jam) fand. In der Grabenhalle spielten sie etwa als Vorband von The Wedding Present oder All Because the Lady Loves. Elsener zog 1996 nach New York und blieb auch dort in verschiedenen Formationen der Musik treu, so z.B. in “The Aroma of Punk Rock” mit C. Gibbs (Morning Glories), Christian Bongers (Longwave) und Quentin Jennings (The Dylans).
2017 kam es zum fulminanten Reunion-Konzert von The Roman Games in der Grabenhalle. Seither sind Elsener und Niedermaier wieder aktiv am Schreiben und Aufnehmen von Songs, zusammen mit Christoph Walzl (Gitarre), Thomas Gschwend (Drums), René Glogger (Bass). Die scharfsinnigen Texte und das Gespür für eingängige Harmonien haben sie nicht verloren, wie neue Stücke wie “Wonderland” oder “Wake up, America” zeigen.


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