GRABENPARK – 40 Jahre Grabenhalle

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Der Stadtpark wird zum «Grabenpark» – Zum 40-jährigen Jubiläum organisiert das Kollektiv der Grabenhalle am 30. und 31. August 2024 ein grosses Sommerfest im St. Galler Stadtpark. Das Grabenpark-Fest ist für alle kostenlos und bietet neben vielen musikalischen Highlights auch ein diverses Rahmenprogramm mit Festwirtschaft, Essensmöglichkeiten, Marktständen und einem Spielangebot für Kinder.

 

PARAPHON  (CH)
Ob Paraphon nun noch als Geheimtipp gelten oder nicht, davon kann sich jeder selbst ein Bild machen. Mit über 30 Auftritten in den letzten Jahren spielt sich das Synth-Pop Duo langsam in die Köpfe der Zuhörer*innen und weckt dort nostalgische Gefühle zu den 80er Jahren. Paraphons 80er-retro-Sound, kreiert und performt an verschiedenen Synthesizern, Drum Machines und E-Gitarre, entzückt nicht nur live, sondern auch digital. Mit ihrer im Januar 2024 zuletzt erschienenen EP “YA Novel” und vorherigen Veröffentlichungen legten sie den Grundstein für einen treibenden retro-sound, der «keine Langweile aufkommen lässt und den Retro-Geist ohne verfaulten Nebengeschmack beschwört» (ArtNoir Magazin). Die im November erscheinende EP “Let It Burn” wird dieses Momentum weiterführen und auch künftig markante Synthesizer-Klänge, rhythmische Gitarre, straight Beats und schwebende, leicht melancholische Gesangsmelodien miteinander vermengen.

FIGURENTHEATER ST.GALLEN  –  Das kleine schwarze Schaf
Das kleine schwarze Schaf springt nach links, wenn alle weissen Schafe brav nach rechts laufen. Schäferhund Polo weiss, warum es ihm nicht gehorcht: Es denkt zu viel! Am liebsten würde er den Sonderling auf dem Markt verkaufen. Aber der alte Schäfer hat sein kleines schwarzes Schaf gern, wie es ist. Und als die Herde eines Nachts in ein Unwetter gerät, wer hat da wohl die rettende Idee?
Aus jeder Menge Wolle und mit Live-Musik entsteht auf der Bühne ein starkes, einfach erzähltes Plädoyer gegen Ausgrenzung und für das Anderssein.

GØLDI  (CH)
HC-Punk aus Zürich – Wut und Schmerz werden zusammen mit dynamisch rohen Sound gemischt. Kraftvoll punkig lädt GØLDI zum Tanzen ein.

KONZERT UND THEATER ST.GALLEN
Das Konzert und Theater zeigt Ausschnitte aus dem aktuellen Programm.

CACHITA  (CH)
Bekannt für ihre einzigartige Mischung aus Latin, Pop, RnB und HipHop hat sich Cachita als eine der interessantesten und gefragtesten aufstrebenden nationalen Künstlerinnen etabliert. Ihre Musik, geprägt von ihren kubanischen Wurzeln und Einflüssen aus der Schweiz, spricht vielen Leuten aus dem Herzen.
Cachita weiss, wie man geschickt Tritte gegen Dummschwätzer im Schweizer Rap verteilt. Ihre intelligenten Texte zwischen Spanisch und Schweizerdeutsch drehen sich um Themen wie Female Empowerment, Selbstakzeptanz und ihre kubanische Herkunft, die ihr am Herzen liegen. Ihre Fähigkeit, komplexe Themen mit Leichtigkeit und Tiefe zu behandeln, hat sie zu einer Stimme gemacht, die definitiv gehört werden muss. Sie bewies sich 2023 auf diversen Festivals wie Frauenfeld, Lakelive, Royal Arena, Zürich OpenAir uvm. und lieferte gewaltige Performances ab.

ŠUMA ČOVJEK  (CH)
Šuma Čovjek ist ein Erlebnis. Die Schweizer Band schafft es wie keine andere das Publikum auf eine Reise der Gefühle mitzunehmen. Bei ihren liebevoll inszenierten Songs, die von melancholischen Balladen über Orientbeats und Chanson bis hin zu rhythmischem Balkan-Pop reichen, bleiben kein Tanzbein und kein Herz unberührt. Sprachlich darf man sich auf akrobatische Sprachsprünge zwischen Französisch, Kroatisch, Arabisch und Deutsch freuen, wobei das Zusammenspiel mit dem Publikum das Herzstück jeder Show ist. Šuma Čovjek veröffentlichten 2018 ihr erstes Album “No Man’s Land”. Die dazugehörige Single “Bouge ton cœur” gehörte in demselben Jahr zu den meistgespielten Songs auf SRF3. 2022 folgte das zweite Studioalbum “Fata Morgana”. Im Herbst 2024 erscheint das dritte Studioalbum “Ringišpil” und man darf sich schon ab Sommer auf die ersten Singles freuen.

BATBAIT  (CH)
Batbait haben in letzter Zeit nicht nur in der Zürcher Musikszene für Aufsehen gesorgt. Mit charmanten, rohen Klängen locken Batbait ihre Beute an. Zwischen Indie und Punk, Garagenrock und psychedelischem Pop mit 60er-Jahre-Touch bastelt das Quartett auf wunderbar schrägen Veröffentlichungen wie der “Paradise”-EP (2019) oder dem Zweiteiler “Softness” (2022) pures, eigenwilliges Songwriting abseits aller Konventionen. Auf ihrem Debütalbum “Dirty Clothes” (2022) geben Batbait mit ihrer Mischung aus Garagen-Rock und Post-Punk den Ton an und bieten zehn abwechslungsreiche Berichte über reale Lebenserfahrungen, die wie Gerüche an der Kleidung haften; Kleidung, die sich in Stapeln in Haus findet, voll von Erinnerungen. Auch im 2024 kriegt man nicht genug davon, weshalb die vier Musikerinnen ihrem Publikum definitiv eine gehörige Portion Empowerment-Vibes liefern werden.

LONG DISTANCE CALLING  (D)
Im Jahre 2010 spielten sie ihr erstes schweizer Headliner-Konzert in der Grabenhalle, danach ging die Band durch die Decke. Da sie bis heute zu gross für die Halle sind, freut es uns um so mehr, dass uns Long Distance Calling im Stadtpark wieder beehren. Seit 16 Jahren drücken Long Distance Calling das Unaussprechliche aus und pflügen ihre hauptsächlich instrumentale Furche mit dem Können und der Geschicklichkeit wahrer Klangkünstler. Vom knackigen und mitreissenden Post-Rock der frühen Alben wie im bahnbrechenden Debüt “Satellite Bay” (2007) und dem klassischen, facettenreichen Nachfolger “Avoid The Light” (2009) bis hin zu immer ausgefeilteren, abenteuerlichen und genreübergreifenden Alben hat sich das Münsteraner Quartett zu einem modernen Massstab für fantasievolle, progressive und stolz exzentrische Heavy- (und nicht so Heavy-) Musik entwickelt. Mit ihrem Ruf als formidable und dynamische Live-Band, nicht zuletzt aufgrund zahlreicher Europatourneen und hochkarätiger Festivalauftritte, haben sich Long Distance Calling schon seit einiger Zeit auf eine Art Crescendo ihres Könnens und ihrer Möglichkeiten hin entwickelt. Im Jahr 2020 veröffentlichte die Band ihr siebtes Album “How Do We Want To Live?”. Ein kompliziertes, aber fesselndes und zutiefst befriedigendes Konzeptwerk, das die kontinuierliche Erweiterung ihres typischen Sounds zeigt und dafür viel Lob erhielt. Da sie dieses Mal nicht in der Lage waren, ihre neue Musik direkt unter die Leute zu bringen, beschlossen sie stattdessen, sich erneut mit Begeisterung in den kreativen Prozess zu stürzen. Das Endergebnis all dieser Kreativität ist das bisher letzte Album “Eraser”: ein unmittelbarer und inniger Tribut an die allmähliche Erosion der Natur durch den Menschen. “Eraser” ist den bedrohten Tierarten der Welt gewidmet, wobei jeder Song ein bestimmtes, vom Aussterben bedrohtes Lebewesen darstellt. Die erste Single “Kamilah” ehrt den Gorilla mit einer wild-dynamischen Reise durch glückselige, schimmernde Post-Rock-Aussichten, dringende und muskulöse metallische Crescendos und einen zutiefst melodischen und melancholischen Schlusspunkt. Mitreissend, progressiv und unendlich erfinderisch – Eraser ist unverkennbar ein weiterer Höhepunkt in der Karriere dieser leidenschaftlichen, musikalischen Individualisten.

SAYVED  (CH)
Gleissendes Neonlicht und der urbane Jungle von Zürich bilden die Kulisse, auf der sich das verführerische Klangschauspiel von Sayved abspielt: Rufus und Billy zaubern zugleich verstörende und betörende elektronische Rocksongs aus analogen Artefakten und digitaler Apparatur, welche Rufus Stimme elegant mit Pathos und Pop versetzt. Damit werden dann auf der Bühne ekstatisch die Dämonen der modernen Grossstadt exorziert.

Auch die Kulturinstitutionen im und um den Stadtpark sind Teil des «Grabenpark». Das Theater St. Gallen bereichert das Fest mit verschiedenen Auftrittsformen, das Kunstmuseum zeigt vor Ort Kunstinstallationen und das Kulturmuseum bespielt den einzigartigen Innenhof. Das Figurentheater führt ein Stück für Gross und Klein auf.

Wir freuen uns sehr, unser Jubiläum mit diesem einmaligen kulturellen Fest und euch allen, alten, bekannten und neuen Gesichtern feiern zu dürfen. Auf mindestens weitere 40 Jahre!

 


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    12:00
    00:00
    Eintritt frei / Kollekte
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